Wahlen & Abstimmungen

Missratenes Jagdgesetz – Nein!

Nach einem langwierigen und mühsamen Einigungsprozess beschert uns das Parlament eine Revision des Jagdgesetzes, die den Artenschutz in der Schweiz massiv abbaut. Das in einer Zeit, in der die Biodiversität bedroht ist wie nie zuvor in der Geschichte der Menschheit. 

Künftig wird es sehr viel leichter sein, geschützte Tierarten wie Wolf, Biber, Luchs oder Graureiher abzuschiessen, wenn sie stören. Der gute Kompromiss des heutigen Gesetzes lautet: Schutz beim Bund, Jagd bei den Kantonen. Neu soll anstelle des Bundes jeder einzelne Kanton selber über die Regulierung geschützter Arten bestimmen können. Tiere können neu abgeschossen werden, ohne dass sie je Schäden angerichtet hätten oder – im Fall eines Schadens – ohne dass zuvor zumutbare Präventivmassnahmen ergriffen wurden.

Der WWF sagt gemeinsam mit den anderen Tier- und Umweltschutzorganisationen NEIN zu diesem missratenen Gesetz.

Das können Sie tun

  • Stimmen Sie am 27. September NEIN zum Jagdgesetz. 
  • Sprechen Sie mit Ihrer Familie und Ihren Bekannten über die Abstimmung.
  • Unterstützen Sie die Kampagne mit einem Leserbrief: Hier können Sie sich eintragen.
  • Helfen Sie mit Ihrer Spende die Kampagne zu finanzieren: Hier können Sie online Spenden. 

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Ja zum Energiegesetz

Jetzt handeln für das Klima

Mit dem neuen Energiegesetz dürfen alte Ölheizungen ab 2021 im Aargau nur noch in Ausnahmefällen durch neue ersetzt werden.Stattdessen kommen erneuerbare Energieträger wie Sonne, Umweltwärme (Wärmepumpen), Abwärme und Holz zum Zug. Damit leistet das Energiegesetz einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz – und zwar schon zwei Jahre bevor das nationale CO2-Gesetz wirksam werden kann.

Mehr Solarstrom für die Energiewende

Das Potential für erneuerbaren Strom vom Dach ist riesig. Mit dem neuen Energiegesetz werden bei allen Neubauten Solaranlagen mitgebaut. Die Energiewende bekommt damit einen ordentlichen Schub.

Sichere Arbeitsplätze für die Region

Neuerungen an Gebäuden und Heizungen bringen mehr Aufträge für regionale Unternehmen und sichere Arbeitsplätze im Kanton Aargau. Die Investitionen bleiben zu einem grossen Teil in der Region anstatt für fossile Energieträger in Staaten wie Russland, Nigeria oder Libyen zu fliessen.

Ein wichtiger Schritt

Das Energiegesetz ist ein wichtiger Schritt und sicher nicht der letzte. Es gibt noch viel zu tun. Beginnen wir jetzt damit! 

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