Wasser

Wasser - Elixier des Lebens

Der WWF Aargau fordert und unterstützt naturnahe Lösungen im Wasserbau, eine nachhaltige Wasserkraftnutzung, den Schutz naturnaher und die Renaturierung verbauter Gewässer.

Sparen auf Kosten naturnaher Gewässer schadet uns allen

Das Gewässernetz des Kantons Aargau umfasst rund 2900 Kilometer. 50% der Bäche und Flüsse sind heute in einem schlechten, weniger als ein Drittel in einem naturnahen Zustand. Das Gewässerschutzgesetz des Bundes verpflichtet die Kantone in den nächsten 20 Jahren einen Teil der Gewässer zu revitalisieren und damit dem Wasser seinen ursprünglichen Lebensraum zurückzugeben.

Das Revitalisierungsprojekt, das der Regierungsrat Ende 2014 verabschiedet hat, ist von Spardruck gezeichnet. Es wäre möglich 258 der knapp 1500 Kilometer stark belasteten Gewässerabschnitte mit verhältnismässigem Aufwand und hohem Nutzen für Natur und Landschaft aufzuwerten. Gemäss Beschluss des Regierungsrats sollen aber in 20 Jahren lediglich 152 km aufgewertet werden. Mit dieser Zielsetzung können wir uns nicht zufriedengeben. Wir wünschen uns einen wirksameren Hochwasser- und Gewässerschutz. Im stark wachsenden Aargau haben naturnahe Gewässer eine wichtige Ausgleichs- und Erholungsfunktion. Von naturnahmen Gewässern profitiert der Mensch genauso wie die Wasserlebewesen und Pflanzen.


Weitere Aktivitäten

Wie ökologisch sind Kleinwasserkraftwerke?

Im WWF-Magazin Regional 4/17 erläutert der WWF, weshalb Wasserkraft nicht a priori umweltfreundlich ist und er sich gegen den Bau neuer Kleinwasserkraftwerke wehrt. Zum Artikel


Faktenblatt zum Konzessionsgesuch für 6 IBB Strombojen in der Aare bei Brugg

Innovative Technologien zur Förderung von erneuerbaren Energien sind generell zu begrüssen und werden von den Umweltverbänden unterstützt. Die ökologischen Auswirkungen von Strombojen sind aber noch sehr unzureichend erforscht. Für das Konzessionsgesuch für 6 IBB Strombojen in der Aare bei Brugg haben wir dazu ein Faktenblatt erstellt.


Neue Hindernisse für Lachs und Co

Die Umweltverbände Aqua Viva, BirdLife Aargau, WWF Aargau und WWF Schweiz reichten im August 2017 Einsprache gegen den Bau von fünf neuen Kraftwerken in der Suhre ein, die ein Fischwandern verhindern. Sie erhielten mit ihrer Forderung nach dem den Rückbau der bestehenden Schwellen und einer naturnahen Gestaltung der Suhre recht.


Renaturierung Aabach bei Hallwil

Beim Aabach in Hallwil wurde im Bereich der alten Badi sowie 75 m oberhalb und 110 m unterhalb der Badi, revitalisiert. Das bestehende, funktionstüchtige Stauwehr blieb erhalten und im Rahmen des Projektes saniert. Viele neue Strukturen bieten wertvolle Lebensräume für Barben, Bachforellen und andere Fischarten.


Aufwertung Amphibienlebensraum „Erlihof“ Unterlunkhofen

©Mars Stauffer

Unser ortsansässiger WWF-Riverwatcher Mars Staufer ergriff 2010 die Initiative und leitete zusammen mit dem WWF Aargau und dem Büro naef landschaftsarchitekten gmbh Brugg die Revitalisierung ein.

Der Grundeigentümer erklärte sich bereit, diese ökologische Ausgleichsfläche und den Amphibienteich zu unterhalten. Eine diesbezügliche Pflegevereinbarung sichert das Fortbestehen.


Revitalisierung Bünz Hasli/Katzbach

Die Atomkraft ist eine gefährliche Energie. Atomkraftwerk Fukushima, Japan. © Reuters
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Ein weiteres Stück der Bünz ist aus dem engen Korsett mit Blocksteinen befreit. Auf einer Länge von 635 Meter revitalisierte das Projektteam die Bünz und ein Stück des Katzbaches oberhalb des Weilers Muri Hasli in einer Rekordzeit von 1,5 Jahren. 

Bericht von Mars Staufer, WWF Riverwatcher
Fotos

Entenrennen

Neu: Sponsoringevent für WWF Gewässer- schutzprojekte.

Rückblick und Flyer

Riverwatch

Mit Riverwatch will der WWF erreichen, dass die Flüsse und Bäche der Schweiz von Gewässer-Nutzern als Lebensraum respektiert und mehr Fliessgewässer revitalisiert werden.

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