Archiv 2011

Mit Sparlampen ein AKW einsparen!

©Mars Stauffer

Am Energy-Day vom Samstag verschenkte der WWF Aargau in Aarau und Baden Energie-Sparlampen an die Bevölkerung, die von IKEA gestiftet wurden. In nur drei Stunden verteilten WWF-Mitarbeitende und Freiwillige 2‘000 Spar-Lampen. Mit der Aktion macht die Umweltorganisation auf das grosse Sparpotenzial beim Licht aufmerksam: Mit Sparlampen und einer besseren Beleuchtung lässt sich der Stromverbrauch fürs Licht in der Schweiz fast halbieren. Damit würde die Energiemenge eingespart, die das Atomkraftwerk Mühleberg produziert.

Weitere Informationen:
Den WWF-Licht-Ratgeber finden Sie unter www.wwf.ch/licht


15. September 2011 - Aargauer NationalrätInnen nur auf dem 17. Umwelt-Rang

Die VertreterInnen des Aargaus in Bern schneiden schlecht ab. Mit durchschnittlich nur 45.4% Unterstützung der Umweltanliegen landet der Aargau damit im Kantonsvergleich nur auf dem 17. Rang. Die Aargauer Umweltverbände setzen nun auf die Stimmberechtigten, die Umweltfreundlichkeit des National- und Ständerats zu verbessern. 

Medienmitteilung von WWF Aargau, VCS Aargau und birdlife aargau


03. September 2011 - Panda-Club Kindertag

©Mars Stauffer

43 naturinteressierte Kinder trafen sich bei strahlendem Wetter am Samstag, 3. September 2011, an der Aare in Rupperswil. Gemeinsam mit ihren Leiterinnen gingen sie auf Biberspurensuche, spielten Biberspiele und erfuhren viel Interessantes zu diesem sympathischen vierbeinigen Vegetarier.


08. September 2011 - Umweltverbände fordern Korrekturen

Weder die fortschreitende Zersiedelung noch der drohende Klimawandel führen zu einer wesentlichen Kurskorrektur im Aargau. Es ist für die Aargauer Umweltverbände unverständlich, weshalb die Kommission UBV weiterhin auf nahezu unkontrolliertes Siedlungswachstum und noch mehr Strassen setzt. Wir fordern den Grossen Rat auf, den Richtplan entsprechend zu korrigieren.

Medienmitteilung
Richtplan des Kantons Aargau: Genehmigung Richtplananpassung «Umsetzung der Agglomerationsprogramme Verkehr und Siedlung» des Kantons Aargau


05. August 2011 - Problempflanzen an der Bünz gerodet

©Mars Stauffer

Auf Initiative der Grünen Bezirk Muri und vom WWF-Riverwatcher Mars Staufer waren rund 12 freiwillige HelferInnen beim Naturschutzeinsatz beteiligt. Insbesondere das Drüsige Springkraut Impatiens glandulifera wurde am Bünzufer bekämpft.

Artikel lesen


02. September 2011 - Kein Windenergieverbot im Kanton Aargau!

Medienmitteilung, Suisse Eole, Vereinigung zur Förderung der Windenergie in der Schweiz

Der Grosse Rat des Kantons Aargau wird in Kürze über einen Kommissions-vorschlag beraten, der im kantonalen Richtplan für Windenergiestandorte eine Mindestwindgeschwindigkeit von 6 m/s auf 50 m Höhe vorsieht. Die Präsidentin des WWF Aargau und Grossrätin, Regula Bachmann, ihr Ratskollege und Gemeindepräsident von Oberhof, Roger Fricker, die Initianten der Standorte Lindenberg und Heitersberg sowie das wichtigste regionale Stromversorgungsunternehmen AEW wollen diesen Passus stoppen: Denn diese energie- wie staatspolitisch unvernünftige Überregulierung hätte praktisch ein Windenergieverbot im Kanton Aargau zur Folge.

Medienmitteilung


30. August 2011 - Solarstrom wird im Aargau verhindert

Artikel von Hans Lüthi in der az

Bewilligungen - Vereinigung für Sonnenenergie und WWF kritisieren Praxis der Denkmalpflege

Artikel lesen


Vom Leader zum Schlusslicht

Medienmitteilung WWF Aargau und sses Regionalgruppe Aargau

Die Schweiz wurde bei den erneuerbaren Energien innerhalb von zwei Jahrzehnten von einer Pionierin zum Schlusslicht. Grund dafür ist unter anderem die restriktive Bewilligungspraxis. Durch seine Verhinderungspolitik beim Bau von Solaranlagen verliert der Aargau wichtige Arbeitsplätze und verpasst die Chance zum 100% erneuerbaren Kanton zu werden.

Medienmitteilung


Der WWF in der Rundschau

Ein Rundschau-Beitrag kritisiert, wie der WWF mit der Wirtschaft zusammenarbeitet. Hier unsere Sicht.


Ferienpasstag Biber

©Mars Stauffer

Der Ferienpass der Region Bremgarten/Wohlen/Berikon bietet den Kindern während fünf Wochen ein abwechslungsreiches Angebot mit über 140 verschiedenen Kursen. Der WWF Aargau organisierte einen Nachmittag zum Thema Biber.

Fotos
Zeitungsartikel "Ein eitler Nager"


10. Juli 2011 - Big Jump – der Sprung für lebendige Flüsse

©Mars Stauffer

60 FlussspringerInnen setzten am 10. Juli beim Big Jump ein starkes Zeichen für die lebendige Aare. Die beiden WWF Sektionen Solothurn und Aargau organisierten den Anlass beim Stauwehr in Schönenwerd. Er ist einer von vielen Big Jumps in ganz Europa. Für gute Stimmung sorgte neben der Aare die Band "Crazy K an the Lifeband", sowie Biowürste und Vegi-Spiesse vom Grill.

Medienmitteilung


22. Mai 2011 - Ein starkes Zeichen gegen Atom

©Mars Stauffer

20'000 Menschen jeden Alters reisten am Sonntag, 22.Mai nach Kleindöttingen bei Beznau. Mit dabei waren auch der WWF Aargau und Solothurn.

Bericht


08. Juni 2011 - Von Bellikon nach Barcelona

©Mars Stauffer

Der Sponsorenlauf des WWF Aargau mit der Schule Bellikon war ein voller Erfolg. Die 92 Schülerinnen und Schüler sind fast 1‘100 Kilometer gerannt, weiter als von Bellikon nach Barcelona. Damit haben sie knapp 16’000 Franken für die Wale, Delfine und den Schutz der Meere erlaufen.

Fotos und Bericht


21. Mai 2011 - Recycling-Panda-Projekt am Abfallfest in Reinach

Klicke aufs Bild, um das Youtube-Video zu starten.

Der WWF Aargau war am Samstag, 21.Mai 2011 mit (Panda)bärenstarkem Einsatz am Abfallfest im Reyclingparadies Reinach präsent. Herr Daniel Waldner, freischaffender Künstler aus Laufenburg, hatte aus Alteisen ein Pandagerüst erstellt. Dieses wurde mit viel Freude und körperlichem Einsatz von Gross und Klein mit Kabeln und Schläuchen umwickelt. Stunde um Stunde wuchs das Gerüst zum WWF-Recyclingpanda heran. Unser Panda bleibt vorerst im Recyclingparadies Reinach heimisch und freut sich über Besuche zur Besichtigung. Was danach mit dem Pandabären passiert ist noch ungewiss. Sollten Sie eine gute Idee haben, teilen Sie uns doch diese mit.


14. April 2011 - Schutz des Natur- und Naherholungsgebiets Hallwilersee vor Partikularinteressen

BirdLife und WWF, die beiden grössten Umweltverbände im Aargau, lehnen Anpassungen des Hallwilerseeschutzdekrets und die Verkleinerung der Schutzzone am Hallwilersee vollumfänglich ab. Die Natur und das Naherholungsgebiet am Hallwilersee darf nicht den Partikularinteressen einzelner Bauherren geopfert werden.

Medienmitteilung


4. Mai 2011 - Von Gränichen nach Sizilien und wieder zurück

Klicke aufs Bild, um das Youtube-Video zu starten.

Der Sponsorenlauf des WWF Aargau mit der Schule Gränichen war ein voller Erfolg. Die 315 Schülerinnen und Schüler sind über 2‘800 Kilometer gerannt, weiter als von Gränichen nach Palermo in Sizilien und zurück. Damit haben sie knapp 25’000 Franken für die Wale, Delfine und den Schutz der Meere erlaufen.

Fotos und Bericht


02. April 2011 - Mitgliederversammlung WWF Aargau und Auenexkursion

Klicke aufs Bild, um das Youtube-Video zu starten.

Sichere Stromversorgung ohne neue Atom- und Gaskraftwerke

Klicke aufs Bild, um das Youtube-Video zu starten.

Das BFE-Szenario IV «Erneuerbar» zeigt auf, dass die Stromversorgung ohne neue Atom- und Gaskraftwerke sichergestellt werden kann. Mehr noch: Dank sinkendem Verbrauch von Elektrizität und verstärkter Stromproduktion aus erneuerbaren Energien resultiert sogar ein Stromüberschuss.

Broschüre Strommix


Atomunglück in Japan

Die Atomkraft ist eine gefährliche Energie. Atomkraftwerk Fukushima, Japan. © Reuters
Klicke aufs Bild, um das Youtube-Video zu starten.

Die Situation in den japanischen Atomkraftwerken bleibt dramatisch. Der WWF Schweiz ist erschüttert über das Ausmass der Katastrophe. Die Umweltorganisation sieht sich in ihrem Kampf für eine nachhaltige Energiepolitik bestätigt.

vollständiger Newseintrag vom WWF Schweiz
WWF Poitionspapier zu Atomkraftwerken in der Schweiz
Allianz Stopp Atom gegen neue AKW in der Schweiz


Leserinnenbriefe Umfahrung Mellingen

Dass die Altstadt von Mellingen vom Verkehr entlastet werden muss, ist unbestritten. Die geplante Umfahrung wird aber die erwartete Entlastung nicht bringen. Weil die Umfahrung weit vom Städtchen entfernt ist und keine wirksamen Massnahmen zur Verkehrsberuhigung verbindlich vorgesehen sind, ist damit zu rechnen, dass sie den erhofften Nutzen gar nicht bringt. Mit dem Bau der neuen Strasse werden aber drei Hektaren Kulturland verloren gehen, ein Naherholungsgebiet zerschnitten und eine wertvolle Naturlandschaft beeinträchtigt. Wir sind der Ansicht, dass dieser Eingriff unverhältnismässig ist, und fordern, dass auf den unnötigen Abschnitt zwei, der mit der Umfahrung der Altstadt nichts mehr zu tun hat, zu verzichten sei. Weil wir über die Abschnitte eins und zwei nicht getrennt abstimmen können, bleibt nichts anderes übrig, als zu diesem Projekt nein zu sagen. Wir können uns ein solches Vorhaben, das ein schlechtes Kosten-Nutzen-Verhältnis aufweist, schlicht nicht leisten.

Regula Bachmann-Steiner, Präsidentin WWF Aargau

Keine unnötige Zerstörung der Natur

Mellingen hat eine Entlastung vom Verkehr verdient. Die Umfahrungsstrasse, welche am 15. Mai zur Abstimmung kommt, kann das jedoch nicht garantieren. Die sogenannten „flankierenden Massnahmen“, welche die Autos aus der Stadt und auf die Umfahrung bringen sollen, sind nämlich nicht Teil der Abstimmungsvorlage. Ob sie jemals umgesetzt werden ist unklar. Sicher ist jedoch, dass die Umfahrungsstrasse das national bedeutende Amphibienschutzgebiet Ägelmoos zerstören würde. Ein wichtiger Lebensraum für die bedrohten Erdkröten und Wasserfrösche und zudem ein wertvolles Naherholungsgebiet für die ganze Region. Unnötigerweise, denn dieser 2. Teil der geplanten Strasse ist für die Umfahrung von Mellingen gar nicht notwendig. Mit der Ablehnung des vorliegenden Strassenprojektes wird die Möglichkeit geschaffen, eine bessere, umweltverträglichere und wirkungsvollere Verkehrsentlastung für Mellingen zu planen. Deshalb empfiehlt der WWF Aargau ein Nein in die Urne zu legen.

Tonja Zürcher, Geschäftsführerin WWF Aargau


14. März 2011 - Stromeffizienz und erneuerbare Energien – Wirtschaftliche Alternativen zu Grosskraftwerken

Die Atomkraft ist eine gefährliche Energie. Atomkraftwerk Fukushima, Japan. © Reuters
Klicke aufs Bild, um das Youtube-Video zu starten.

Einführungsreferat von Ulrike Saul (Verantwortliche Klima und Energie, WWF Schweiz)
Mit Stromeffizienz und erneuerbaren Energien in die Zukunft (az, 14.3.2011)


27. Januar 2011 - Zu den Ergebnissen der Studie "Sozioökonomische Wirkungen der kerntechnischen Anlagen im Niederamt"

Medienmitteilung - NWA Solothurn und NWA Aargau, Däniken, 27.1.11

Die heute vom Verein Gemeindepräsidentenkonferenz Niederamt (GPN) veröffentlichte Studie zeigt folgend

  1. Das Kernkraftwerk Gösgen war kein guter Deal für das Niederamt.
  2. Die sozio-ökonomischen Effekte eines Kernkraftwerks Niederamt (KKN) und eines Tiefenlagers für schwach- und mittelaktive Abfälle (SMA) wären ebenfalls negativ.
  3. Das Niederamt lehnt neue Kernanlagen ab.

ganze Medienmitteilung lesen
NWA Aargau (Nie wieder Atomkraftwerke)


Energieverschwendungskanton Aargau

Leserbrief - Ruedi Bösiger, Geschäftsführer WWF Aargau

Das Aargauer Parlament scheint die Zeichen der Zeit definitiv verkannt zu haben. Der bürgerliche Block hat das Streichkonzert im Energiegesetz fortgesetzt. Alle Chancen, Rahmenbedingungen für einen bewussten Umgang mit unseren Ressourcen und für eine regionale, dezentrale Wertschöpfung zu schaffen, wurden zunichte gemacht. Statt Aargauer Holz- und Biomasse soll weiterhin Öl verheizt werden können. Auch Strom ist offenbar nicht zu schade in Heizungen zu stecken. Ein Energieblödsinn sondergleichen. Nicht einmal eine Energiestatistik soll der Kanton führen dürfen, geschweige denn Ziele formulieren für einen verminderten Energieverbrauch und CO2 Ausstoss. Mit diesem Scherbenhaufen politisiert das bürgerlich dominierte Aargauer Parlament an gewichtigen kantonalen Verbänden vorbei. Bau- und Holzgewerbe, Cleantech-, Bauern-, und Umweltvertreter haben sich medial und in diversen Gesprächen für ein progressives Gesetz stark gemacht. Das Parlament - in der heutigen Zusammensetzung - politisiert aber auch an der Bevölkerung vorbei. Laut der AZ Umfrage setzen 87% auf erneuerbare Energien!

Vom Tiger zur lahmen Ente, Der Sonntag (2.1.11)
Schwachstrom im Kanton Aargau, AZ (12.1.11)
Zahnloses Energiegesetz in die zweite Lesung geprügelt, AZ (12.1.11)


Gesamtrevision Richtplan Kanton Aargau

Der WWF Aargau vertritt rund 18'000 Mitglieder im Kanton und nimmt gerne Stellung zur Gesamtrevision des Richtplans. Dieser tangiert in sehr vielen Bereichen wichtige Fragen der Umwelt. Der WWF Aargau findet es angebracht, dass eine breite politische Diskussion über die Entwicklungsszenarien im Aargau stattfindet.

Stellungnahme
Konkrete Anträge und Begründungen zu einzelnen Kapiteln

.hausformat | Webdesign, TYPO3, 3D Animation, Video, Game, Print