Wasser

Wasser - Elixier des Lebens

Der WWF Aargau fordert und unterstützt naturnahe Lösungen im Wasserbau, eine nachhaltige Wasserkraftnutzung und den Schutz und die Bildung naturnaher Gewässer. 

Sparen auf Kosten naturnaher Gewässer schadet uns allen

Das Gewässernetz des Kantons Aargau umfasst 2900 Kilometer. 50% der Bäche und Flüsse sind heute in einem schlechten Zustand. Nur weniger als ein Drittel unserer Gewässer sind heute in einem naturnahen Zustand. Das Gewässerschutzgesetz des Bundes verpflichtet die Kantone in den nächsten 20 Jahren einen Teil der Gewässer zu revitalisieren und damit dem Wasser seinen ursprünglichen Lebensraum zurückzugeben.

Das Revitalisierungsprojekt, das der Regierungsrat Ende 2014 verabschiedet hat, ist von Spardruck gezeichnet. Es wäre möglich 258 km der ca. knapp 1500 km stark belasteten Gewässerabschnitte mit verhältnismässigem Aufwand bei hohem Nutzen für Natur, Landschaft und Gewässer aufwertet werden. Gemäss Beschluss sollen aber in 20 Jahren lediglich 152 km aufgewertet werden. Mit dieser Zielsetzung können wir uns nicht zufriedengeben. Wir wünschen uns einen wirksamer Hochwasser- und Gewässerschutz. Von naturnahmen Gewässern profitieren die Wasserlebewesen, die Pflanzen aber auch die Menschen. Im stark wachsenden Aargau bilden naturnahe eine wichtige Ausgleichs- und Erholungsfunktion.


Weitere Aktivitäten

25. März 2015 - 300km Fliessgewässer durch miserablen Kommissionsvorschlag gefährdet

Die Umwelt- und Baukommission des Grossen Rates (UBV) präsentierte letzte Woche einen inakzeptablen Vorschlag, der gegen Bundesrecht verstösst: Bei Bächen bis zu einem halben Meter Breite ausserhalb der Bauzone soll auf die Umsetzung des Ge-wässerschutzes verzichtet werden. Dies ist umso unverständlicher, als dass der jährliche Kulturlandverlust durch Siedlungswachstum im Kanton Aargau rund 20mal höher ist als durch Gewässerrevitalisierungen.

Medienmitteilung, 25. März 2015


05. Februar 2015 - Kein Kahlschlag auf Kosten der Umwelt

Der WWF lehnt den geplanten Kahlschlag im Aargau ab. Die gravierende Kürzung der Gelder für den Naturschutz im Wald, für lebendige Gewässer, den Auenschutz und die Energiewende ist unverantwortlich und kurzsichtig.

ganze Mitteilung lesen
www.nein-zum-kahlschlag.ch


14. April 2014 - Renaturierung Aabach bei Hallwil

Beim Aabach in Hallwil wurde im Bereich der alten Badi sowie 75 m oberhalb und 110 m unterhalb der Badi, revitalisiert. Das bestehende, funktionstüchtige Stauwehr blieb erhalten und im Rahmen des Projektes saniert. Viele neue Strukturen bieten wertvolle Lebensräume für Barben, Bachforellen und andere Fischarten.

Am 13. Mai um 18.00 Uhr findet eine öffentliche Einweihung statt - Sie sind herzlich dazu eingeladen.

Programm mit Planausschnitt


01. Februar 2014 - Aufwertung Amphibienlebensraum „Erlihof“ Unterlunkhofen

©Mars Stauffer

1.2.14

Unser ortsansässige WWF-Riverwatcher Mars Staufer ergriff 2010 die Initiative und
leitete zusammen mit dem WWF Aargau und dem Büro naef landschaftsarchitekten
gmbh, Brugg die Revitalisierung ein.

Der Grundeigentümer erklärte sich bereit, diese ökologische Ausgleichsfläche und den Amphibienteich zu unterhalten. Eine diesbezügliche Pflegevereinbarung sichert das Fortbestehen.

ganzer Text


07. Juli 2013 - Big Jump 2013

©Mars Stauffer

Um ein Zeichen für befreite Flüsse zu setzen, sind wir am Sonntag, 07. Juli 2013 in die Aare gesprungen.

Wir genossen einen sommerlichen Nachmittag mit der Luzerner Newcomerband Psycodelic Caballeros und den Köstlichkeiten des Rolling Bistros. Der Freizeitverein Hightide aus Erlinsbach sorgte für weitere Unterhaltung.

Wir danken allen herzlich für die gute Zusammenarbeit und das Engagement!

Zeitungsartikel


25. Juni 2013 - Zersiedlung stoppen und Gewässerschutz erhalten

Am 2. Juli entscheidet der Grosse Rat über die Einzonungen in Sins, Fussballplätze und Reitplatz in Würenlos und die Standesinitiative zum Gewässerschutz. WWF und BirdLife Aargau lehnen das übermässige Anheizen der Zersiedelung in Sins ab. Würenlos wird unter der Bedingung einer Kompensation akzeptiert, die Standesinitiative wird als umweltschädlich und von der Realität überholt abgelehnt.

Medienmitteilung


19. Oktober 2012 - Aargau muss Gewässerschutz umsetzen

Die Aargauer Umweltverbände und der Fischereiverband begrüssen den Entscheid des Verwaltungsgericht die umstrittene Aargauer Gewässerschutz-Vollzugsverordnung aufzuheben. Damit wird der Aargau verpflichtet das Gewässerschutzgesetz umzusetzen und die Gewässerräume auszuscheiden.

Medienmitteilung


08. Juli 2012 - 4. Big Jump in die Aare

©Mars Stauffer

Aufgrund der Hochwassersituation mussten wir den Big Jump leider absagen und es wurde kein Ersatzdatum gefunden. Die starke Strömung liess es aus Sicherheitsgründen nicht zu in die Aare zu springen. Springen Sie nächstes Jahr wieder mit uns in die Aare?

Flyer
Situationsplan mit den passenden Bushaltestellen


24. Mai 2012 - Neuer Fussgängersteg an der Suhremündung

©Mars Stauffer

Mit Projektpartnern und geladenen Gästen wurde die renaturierte Suhremündung und der neue Fussgängersteg über die Suhre eingeweiht. Die elegante Brücke und der neu entstandene Lebensraum im Gewässer wurden mit einem kleinen symbolischen Akt Mensch und Natur übergeben.


02. April 2011 - Mitgliederversammlung WWF Aargau und Auenexkursion

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Revitalisierung Bünz Hasli/Katzbach

Die Atomkraft ist eine gefährliche Energie. Atomkraftwerk Fukushima, Japan. © Reuters
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Ein weiteres Stück der Bünz ist aus dem engen Korsett mit Blocksteinen befreit. Auf einer Länge von 635 Meter revitalisierte das Projektteam die Bünz und ein Stück des Katzbaches oberhalb des Weilers Muri Hasli in einer Rekordzeit von 1,5 Jahren. 

Bericht von Mars Staufer, WWF Riverwatcher
Fotos

Riverwatch

Mit Riverwatch will der WWF erreichen, dass die Flüsse und Bäche der Schweiz von Gewässer-Nutzern als Lebensraum respektiert und mehr Fliessgewässer revitalisiert werden.

Werden Sie Riverwatcher: Jeden Frühling findet die Riverwatch-Grundausbildung statt.

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