Über uns

Die Arbeit des WWF hat zum Ziel, unseren Kindern einen lebenswerten Planeten zu übergeben. Deshalb sind wir heute gefordert, die richtigen Entscheide für morgen zu treffen. Insbesondere möchte der WWF: 

  • die biologische Vielfalt der Erde bewahren, 
  • die erneuerbaren Ressourcen nachhaltig nutzen, und 
  • die Umweltverschmutzung verringern und nachhaltigen Konsum fördern. 

Der WWF Schweiz ist mit seinen 23 kantonalen Sektionen regional, national und international tätig. "Global denken – lokal handeln" hat sich dank lokalen Kontakten zu Behörden und zur Bevölkerung, dank Fachwissen und viel ehrenamtlicher Arbeit bewährt. 

Der WWF Aargau ist eine Sektion des WWF Schweiz. Er wurde am 11. Juni 1977 als WWF-Sektion "Rüebliland" gegründet. Der WWF Aargau setzt sich zusammen mit seinen rund 20‘000 Mitgliedern und mit Unterstützung von Freiwilligen schwerpunktmässig für gesunde Gewässer und Böden, die Förderung der Biodiversität und die Themen Klima und Energie ein. Als parteipolitisch unabhängige Instanz nimmt der WWF politischen Einfluss für Umweltthemen im Kanton Aargau. Dort wo nötig ergreift er mit Rechtsmitteln Partei für die Natur. Zudem sensibilisiert der WWF Aargau mit verschiedenen Bildungsangeboten Kinder und Jugendliche für Umweltthemen. 

Als Verein wird der WWF Aargau vom ehrenamtlichen Vorstand und der Geschäftsstelle geführt. Hier finden Sie die Statuten des Vereins. 

Der WWF Aargau ist Mitglied von folgenden Netzwerken und Arbeitsgruppen: KANUSO (Konferenz aargauischer Natur- und Umweltschutzorganisationen), ARGE Hochrhein, IG lebendiges Reusstal und benevol Aargau.

News aus dem Verein

Mitgliederversammlung 2026: Der WWF Aargau bekommt ein neues Führungsteam

28. Mai 2026

Die Mitgliederversammlung des WWF Aargau vom 26. Mai 2026 stand im Zeichen eines geordneten Führungswechsels: Jonas Fricker, bisheriger Co-Präsident und ehemaliger Grossrat (bis März 2026), trat nach fünf Jahren engagierter Tätigkeit aus dem Präsidium zurück. Der Vorstand und die Mitglieder dankten ihm herzlich für seinen unermüdlichen Einsatz für Natur und Umwelt im Kanton Aargau. Aus dem Vorstand verabschiedet und für ihr ehrenamtliches Engagement gewürdigt wurden auch Oliver Hippele und Marek Bolardt.

Christoph Schmassmann, bisher ebenfalls Co-Präsident, übernimmt das Präsidium des WWF Aargau. Claire Egert wurde zur neuen Vizepräsidentin gewählt und ergänzt das Präsidium mit ihrer Erfahrung in Projektleitung, Kommunikation und strategischer Vernetzung.

Neu in den Vorstand gewählt wurden zudem Mirjam Kosch und Gennaro Del Percio. Mirjam Kosch, Grossrätin des Kantons Aargau und Fraktionsvorsitzende der Grünen, übernimmt das Ressort Politik und Energie und bringt wertvolle politische Vernetzung und Expertise in die Vereinsarbeit ein. Gennaro Del Percio, Betriebswirtschafter und erfahrener Treuhänder, wurde zum neuen Kassier gewählt und stärkt den Vorstand künftig mit seiner finanziellen und fachlichen Kompetenz.

Die Versammlung fand unter reger Beteiligung von Vertreterinnen und Vertretern kantonaler Behörden sowie anderer Umweltorganisationen und kantonaler Verbände statt, was die gute Vernetzung des WWF Aargau unterstreicht.

Für den fachlichen Höhepunkt sorgte Christian Hossli vom WWF Schweiz mit einem Referat über das mehrjährige Projekt «Lachs Comeback» in Schweizer Gewässern. Einst war der Atlantische Lachs auch in der Schweiz zuhause. Insbesondere im Aargau mit den Flüssen Rhein, Aare, Reuss und Limmat war er präsent. Der WWF setzt sich dafür ein, dass die Vernetzung und Durchgängigkeit von der Nordsee bis in die Schweiz umgesetzt wird und die Lebensräume in der Schweiz für ein Comeback bereitstehen. Weil der Lachs hohe Ansprüche punkto Vernetzung und Lebensraumvielfalt stellt, kann festgehalten werden: Wo der Lachs lebt, lebt der Fluss. Ein Comeback des Lachses – auch wenn noch einige Hürden zu nehmen sind - zeigt eindrücklich, was konsequenter Gewässerschutz und gezielte Renaturierungsmassnahmen in Zukunft bewirken könnten. Beim anschliessenden Apéro nutzten die Anwesenden die Gelegenheit zum lebhaften Austausch über aktuelle Natur- und Umwelthemen.

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