Der WWF Aargau sagt Nein zu VERAS
11. Mai 2026
Suhr ist mit etwas über 11‘600 Einwohnern eine der grösseren Gemeinden in der Agglomeration Aarau. Mit knapp 20‘000 Fahrzeugen pro Tag auf der Ost-West-Verkehrsachse, die durch das Dorfzentrum führt, hat Suhr verkehrstechnisch ein Problem.
Das 384 Millionen Franken teure Projekt ist jedoch überdimensioniert und setzt die falschen Prioritäten. Es fördert den motorisierten Individualverkehr und verbraucht wertvolle Ressourcen, anstatt nachhaltige Alternativen zu stärken. Eine zukunftsfähige, menschen- und klimafreundliche Mobilitätspolitik sollte auf den Ausbau von ÖV, Veloverkehr und Fussverkehr setzen. Die neuen Strassen zerschneiden die Landschaft, fördern die Zersiedelung und Versiegelung des Bodens und verhindern eine Vernetzung der Lebensräume. Darüberhinaus ist unklar, ob das Projekt eine wirkliche Entlastung für Suhr bringen wird.
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