Trittsteingärten Aargau – Rückblick 2022–2025 und Ausblick
09. Februar 2026
Mit dem Trittsteingartenprojekt hat der WWF Aargau in den vergangenen drei Jahren wichtige Impulse für mehr Biodiversität in Siedlungsräumen gesetzt. Zwischen 2022 und 2025 entstanden in vier Perimetern – Aarau Zelgli, Aarau Scheibenschachen, Magden und Hägglingen – lebendige Netzwerke aus naturnah gestalteten Gärten und engagierten Privatpersonen für Tiere und Pflanzen.
Was wir erreicht haben (2022–2025)
Naturnahe Gärten als wertvolle Trittsteine: In allen vier Projektperimetern wurden Trittsteingärten angelegt, die ein wichtiges Mosaik für Tier- und Pflanzenarten bilden. Die Gärten schaffen Lebensräume, verbinden bestehende Grünstrukturen und fördern die ökologische Vernetzung im Siedlungsraum.
65 Gartenberatungen und umfassende Berichte: Der WWF Aargau führte insgesamt 65 individuelle Gartenberatungen durch. Jede Beratung wurde mit einem detaillierten Bericht abgeschlossen – mit Empfehlungen zu heimischen Pflanzen, zu passenden Strukturen für Kleintiere und zu biodiversitätsfördernder Pflege.
Vielseitige Veranstaltungen für die Quartiere: Infoveranstaltungen, Gartenrundgänge sowie Naturerlebnisse für Kinder sorgten dafür, dass sich Bewohner*innen aktiv mit der Natur in ihrem Umfeld auseinandersetzen konnten. Spezifische Themen waren zum Beispiel Schmetterlinge, kleine Säugetiere im Garten oder auch Futterpflanzen für Wildbienen. Die Anlässe haben das Gemeinschaftsgefühl gestärkt und die Sensibilisierung für Biodiversität vertieft.
Neues Handbuch für weitere Quartiere: Mit dem Trittsteingarten-Handbuch wurde ein praxisnahes Werkzeug geschaffen, das Wissen aus der ersten Projektphase bündelt und anderen Quartieren den Einstieg erleichtert. Es ist kostenlos und für alle hier verfügbar.
Aufbau einer Projekt-Homepage: Ein zentraler Meilenstein war die Entwicklung einer Projekt-Homepage, die zahlreiche hilfreiche Informationen bietet – von Artenporträts über Pflanz- und Gestaltungstipps bis zu konkreten Umsetzungsmöglichkeiten für den eigenen Garten. Diese Plattform dient als Wissensdrehscheibe und unterstützt Interessierte bei der selbstständigen Realisierung naturnaher Gartenstrukturen.
Die ersten Zertifizierungen: Besonders erfreulich: Die ersten Trittsteingärten wurden offiziell zertifiziert. Diese Anerkennung macht Engagement sichtbar und motiviert dazu, Biodiversität dauerhaft zu fördern.
Wie es weitergeht (2026–2028)
In der nächsten Projektphase richtet sich der Fokus weiterhin auf die vier bestehenden Perimeter. Ziel ist es, die Trittsteingarten-Idee langfristig im Quartier zu verankern und lokale Initiativen zu stärken. Unsere Schwerpunkte für die kommenden Jahre sind:
Unterstützung von Freiwilligen vor Ort: Lokale Gruppen und engagierte Einzelpersonen werden bei der Planung und Durchführung eigener Aktivitäten begleitet.
Quartierbezogene Events und Aktionen: Gartenbesichtigungen, Workshops oder saisonale Anlässe sorgen für lebendige Quartiere und stärken das Netzwerk der Beteiligten.
Weiterentwicklung der bestehenden Gärten: Durch Pflege, Optimierungen und neue Trittstein-Gärtenwächst das ökologische Netzwerk kontinuierlich weiter.
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