Editorial - Aufbruchstimmung
In der Zeit wo – getrieben von kriegswütigen Narzisten und Egomanen – Nachrichten über Krieg, Flucht, Not und Umweltverschmutzung täglich auf uns einprasseln, müssen wir uns hüten, in Schockstarre und Mutlosigkeit zu verfallen.
Jetzt erst recht! Das haben sich der neue Geschäftsleiter und der zum Teil neu besetzte Vorstand gesagt. Sie wollen sich motivieren, engagieren, dagegenhalten und etwas tun: für uns, für den Erhalt der Umwelt und unsere Nachkommen. Es braucht Ideen, Mut und Einsatz – aber es macht Freude.
Lesen Sie im WWF-Magazin über unsere Freiwilligeneinsätze. Zunehmend mehr Freiwillige machen mit an unseren spannenden Anlässen und drücken damit ihre Verbindung zur Natur und uns als Organisatoren aus. Herzlichen Dank, ihr werdet gebraucht. Auch die Geschichte von Ruedi Heusser ist ein Aufsteller und zum Nachmachen geeignet.
Ich selbst muss mich leider von Ihnen verabschieden, ich hatte eine tolle Zeit beim WWF Aargau und kann darauf vertrauen, dass die Arbeit und der Einsatz aller Beteiligten weitergehen wird. Wir geben nicht auf.
Markus Käch
Co-Präsident
Ruedi Heusser - Hausgemacht
Ruedi Heusser in Frick hat sein Zuhause Schritt für Schritt nachhaltiger gestaltet

Er denkt nach. Das sagt Ruedi Heusser von sich selbst. Und deshalb hat er bei seinem Haus in Frick gemacht, was zu machen ist: Pelletheizung statt Gas, Sonnenstrom vom eigenen Hausdach, Regenwasser für die Toilettenspülung. «Man muss nicht grün sein, um grün zu handeln», sagt er in einem Interview, «der gesunde Menschenverstand reicht aus.» Das Gespräch führte Daniel Heusser, Experte für Klima- und Energiefragen beim WWF Schweiz, mit seinem Patenonkel Ruedi Heusser im Winter. Der 75-Jährige, der in Frick lebt, hat sein Zuhause Schritt für Schritt nachhaltiger gestaltet und kann selbst Schnee im Winter auf den PhotovoltaikModulen Positives abgewinnen: «Der Schnee ist oft ein kurzer Gast. Danach sind die Module wieder sauber und produzieren deutlich mehr Strom». Er denkt nach. Das sagt Ruedi Heusser von sich selbst. Und deshalb hat er bei seinem Haus in Frick gemacht, was zu machen ist: Pelletheizung statt Gas, Sonnenstrom vom eigenen Hausdach, Regenwasser für die Toilettenspülung. «Man muss nicht grün sein, um grün zu handeln», sagt er in einem Interview, «der gesunde Menschenverstand reicht aus.»
Das Gespräch führte Daniel Heusser, Experte für Klima- und Energie
Neue Führung beim WWF Aargau
Auf Thomas Ammann folgt Kevin Ischi als neuer Geschäftsleiter. Markus Käch hört als Co-Präsident auf, neu ergänzt Christoph Schmassmann den bisherigen Co-Präsidenten Jonas Fricker.
Die Arbeit im Vorstand und für den WWF ist äusserst spannend
Interview mit Moinka Schernig
Monika Schernig ist Vorstandsmitglied und arbeitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin auf der Geschäftsstelle in Aarau.
Trittsteingärten für mehr Natur im Siedlungsraum
Tag der offenen Gärten am 14 Juni
Die Artenvielfalt in der Schweiz steht unter grossem Druck. Mit dem Projekt Trittsteingärten möchte der WWF Aargau seit 2023 Gartenbesitzer:innen zur Förderung von Biodiversität durch Aufwertung von eigenen Grünflächen motivieren. Es konnten bereits insgesamt 58 kostenlose Beratungen im Raum Aarau (Quartiere Zelgli und Scheibenschachen) und in der Gemeinde Magden angeboten werden. Diese hatten das Ziel, zu strukturreichen Gärten voller verschiedener wertvoller Pflanzenarten zu motivieren. Je mehr Aufwertungen innerhalb eines Perimeters umgesetzt werden, desto eher entsteht ein Netzwerk mit Überwinterungsplätzen, einem vielfältigen Nahrungsangebot sowie sicheren Verstecken für diverse Tierarten. Oft kann bereits mit einfachsten Massnahmen die Artenvielfalt gefördert werden; etwa mit einem grossen Totholzhaufen oder einem Nistkasten. Zudem entstand eine Vernetzung der motivierten Gärtnerinnen und Gärtner – ein weiterer grosser Vorteil des Projekts. Jetzt teilt man Werkzeuge, Saatgut, Setzlinge und Wissen untereinander.
Mehrere Gärten zu besichtigen
Mit dem Anlass «Offener Garten», einberufen von Bioterra, möchten wir den Gedanken des biodiversen Gartens weiterverbreiten und allen interessierten Personen die Möglichkeit bieten, mehrere «Trittsteingärten» zu besichtigen. Wir laden Sie somit herzlich ein, an einem Sommertag an einer Führung durch eine Fachperson teilzunehmen oder einfach spontan während der Besuchszeiten hinter die Gartenzäune zu blicken. Lassen Sie sich inspirieren, tauschen Sie sich mit Gleichgesinnten aus und werden Sie ein Teil des Trittsteingartennetzwerks. Wir freuen uns sehr auf Ihren Besuch.


sicheres Versteck für diverse Tierarten
Wann: Samstag, 14. Juni 2025 Wo: im Quartier Zelgli in Aarau
Involvierte Gärten:
- Katrin und Rolf Strebel, Tannerstrasse 61, 5000 Aarau
Geöffnet von 10:30 Uhr bis 14:00 Uhr
Führung um 11:00 Uhr
- Caroline und Uli Fischer, Hallwylstrasse 10, 5000 Aarau
Geöffnet von 11:30 Uhr bis 15:00 Uhr
Führung um 12:00 Uhr
Auf der Homepage: wwf-ag.ch/trittsteingaerten werden bis zum Veranstaltungstag allenfalls noch weitere Gärten aufgeschaltet.
Schüler:Innen stellen sich der Klimaveränderung
Das Naturama in Aarau zeigt in seiner Sonderausstellung aktuelle Projekte zur Klimaanpassung im Kanton Aargau
EARTH HOUR : Aarau rockte im Dunkeln
Ein starkes Zeichen für den Klimaschutz.
Das fuhr nicht nur dem Panda-Bären in die Beine: Zur Earth-Hour luden WWF Aargau und die Stadt Aarau mit LiveRockmusik mit der Band «Real Silk» an den Holzmarkt. Zur «Earth Hour» des WWF löschen Millionen Menschen auf der ganzen Welt, Tausende Städte und Unternehmen das Licht – oder widmen unserer Erde bewusst eine Stunde.
In Aarau hat das Live-Rockkonzert bereits Tradition. Mit dabei ist auch die Stadt Aarau: Unter dem Slogan «Stadt Aarau handelt heute für übermorgen» zeigt sie jeweils mit ihrer Energiewaage sehr spannend auf, wie und wo Energie verbraucht, beziehungsweise eingespart werden kann. Der WWF Aargau stellte neben der Cover-Band Real Silk Kuchen und Getränke zur Verfügung. Oliver Hippele, Vorstandsmitglied des WWF Aargau und treibende Kraft der Aarauer Earth Hour, freute sich über das grosse Publikumsinteresse.
Eddy Schambron
Vorstand WWF Aargau



