Energieapero

Heizungsersatz mit erneuerbaren Energien

Am energiepolitischen Apéro im Grossratsgebäude informierte der WWF Aargau Politikerinnen und Politiker darüber, weshalb der Ersatz fossiler Wärmequellen durch erneuerbare so wichtig für den Klimaschutz ist und wie ein solcher Ersatz in der Praxis gemacht wird.

Wesentliche Elemente der Energiegesetz-Revision sind die Steigerung der Energieeffizienz von Neubauten und die Reduktion nicht erneuerbaren Energien beim Ersatz der Heizung. Das kann durch eine Sanierung der Gebäudehülle (z.B. Fenster, Dach oder Fassade) umgesetzt werden oder durch den Wechsel auf eine Heizung mit erneuerbaren Energien. Fürs Klima ist es natürlich am besten, wenn beides gemacht wird. Für Hausbesitzende kann es aber aus Kostengründen oft wichtig sein die Investitionen zu staffeln.

Elmar Grosse-Ruse vom WWF Schweiz zeigte auf, was passiert, wenn wir keine wirksamen Klimaschutzmassnahmen ergreifen und warum wir den Anteil fossilen Heizträgern stark reduzieren müssen, um die Klimaerhitzung unter Kontrolle zu halten.

Urs Lüscher, Geschäftsleiter der eco energie a+ AG aus Schöftland berichtete aus der Praxis und erläuterte an verschiedenen Beispielen, wie ein Heizungsersatz gemacht wird. Dabei wurde deutlich, dass ein Umstieg von fossilen Energien beispielsweise zu einer Wärmepumpe zwar höhere Investitionskosten mit sich bringt, diese Kosten durch den günstigeren Betrieb aber durchschnittlich in 15 Jahren amortisiert sind. Über die Laufzeit der neuen Heizung von 20 oder mehr Jahren gewinnt man also Geld.

Der Umstieg von fossilen zu erneuerbaren Wärmequellen lohnt sich also nicht nur fürs Klima, sondern auch fürs eigene Portemonnaie. Wir hoffen, dass diese Erkenntnis auch in der Politik ankommt.

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